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Klimabewusst essen

Essen muss jeder, aber dass man in diesem Zusammenhang schon etwas zum Klimaschutz beitragen kann, wissen die wenigsten. Der Klimaschutz betrifft für den Endverbraucher in diesem Zusammenhang den Einkauf bzw. den Speiseplan.

Gesund für Mensch und Klima

Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) spricht sich dafür aus, auf Fertiggerichte, also auf Lebensmittel aus Tiefkühltruhen und Konserven, zu verzichten. Die Technik, die verwendet wird, um eine Konserve haltbar zu machen, ist genauso wie das Tiefkühlen von Lebensmitteln mit einem sehr hohen Energieverbrauch verbunden. Zusätzlich bezieht sich die Empfehlung des BUND auch auf die Verpackungen der Lebensmittel. Diese werden nicht nur mit einem hohen Energieverbrauch hergestellt, sondern müssen zudem noch mit einem entsprechend großen Aufwand entsorgt werden. Frische, unverpackte Lebensmittel hingegen sind weniger belastend für das Klima. Außerdem ist eine derartige Ernährung nicht selten auch gesünder. Viele Betriebe, die Bio-Lebensmittel anbauen/herstellen, achten ebenfalls stärker auf ihre Energiebilanz, da ein rundum umweltbewusstes Vorgehen ihrerseits in der Bio-Branche noch wichtiger für die Außenwirkung ist. Regionale und dementsprechend saisonale Lebensmittel erfordern auch weniger Energieaufwand zum Beispiel des Transports wegen.

Gegen Massentierhaltung

Man muss vielleicht nicht unbedingt gleich Vegetarier oder Veganer werden, um das Klima zu schützen, wobei der Beitrag für den Umweltschutz durch die fleischlose Ernährung nicht zu unterschätzen ist. Der deutsche Normalverbraucher jedoch verzehrt weit mehr Fleisch als für ihn und das Weltklima gut ist. Die Massentierhaltung führt nämlich zu einer erheblichen Menge an Treibhausgasen. Nicht nur die Kühe, welche durch ihren Ausstoß von Methangasen in ein schlechtes Bild in Bezug auf den Klimaschutz gerückt worden sind, sondern auch die Herstellung von Fleischprodukten schädigt das Klima. Der BUND erklärt, dass bei der Herstellung eines Getreidebratlings 60 Milligramm Kohlendioxid frei werden, bei der Herstellung einer fleischhaltigen Frikadelle hingegen ganze 800 Milligramm Kohlendioxid in die Atmosphäre entweichen. Man kann also schon mit seiner Ernährung zum Klimaschutz beitragen und teilweise gleichzeitig seine eigene Gesundheit verbessern.

Datum: 15.12.2010 - Uhrzeit: 09:58 Uhr - Kategorie: Aktiver Umweltschutz, Aktuelles, Klima & Essen - Schlagwörter: , , , , - Kommentare deaktiviert