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Auch kleine Veränderungen helfen

Soll der Klimawandel zuerst verlangsamt und dann endgültig gestoppt werden, dürfen die Bemühungen hierzu nicht nur auf der ganz großen Bühne stattfinden. Natürlich ist es unabdingbar, dass Fabriken, Kraftwerke und andere CO2-Schleudern umweltfreundlicher werden, doch die eigentliche Veränderung muss in den Köpfen der Bürger stattfinden. Sie müssen für sich entscheiden, dem Klimawandel entgegenzuwirken und das jeden Tag aufs Neue.

Der einzelne Haushalt spielt eine entscheidende Rolle beim Kampf gegen die schädlichen Klimagase und so muss hier angesetzt werden, um nachhaltig gegen die globale Erwärmung zu kämpfen. Es bestehen vielfältige Möglichkeiten zu diesem Ziel beizutragen, große und kleine, und jeder muss in dem für ihn passenden Maße dazu beitragen.

Der CO2-freundliche Haushalt

Häufig hilft schon der Wechsel des Stromanbieters dabei, effektiv zum Klimaschutz beizutragen. Mit der Wahl eines Ökostromtarifs, zum Beispiel auf www.flexstrom.de, tut man jeden Tag ein bisschen dafür, dass weniger schädliches CO2 ausgestoßen wird. Vor allem der Verzicht auf Strom, der aus Kohle oder Gas gewonnen wird, führt dazu, dass sich der persönliche Ausstoß des Klimagases deutlich reduziert. Inzwischen ist die umweltfreundliche Energie aus Wasser, Wind und Sonne oftmals nicht einmal mehr wesentlich teurer als herkömmlicher Strom. Auch wenn die Nutzung von Ökostrom ein erster wichtiger Schritt ist, ist der beste Strom jedoch der, der überhaupt nicht verbraucht wird. Durch jede gesparte Kilowattstunde hilft man Klima und Umwelt. Und so sind weitreichende Sparmaßnahmen in jedem Haushalt wichtig, um möglichst wenig CO2 auszustoßen. Wer plant, in eine eigene Immobilie zu investieren, sollte diese von vornherein so gestalten, dass möglichst wenig Energie und Wärme verschwendet werden. Eine effiziente Dämmung ist hierbei nur eine von vielen Maßnahmen. Grundsätzlich gilt, dass man durch eine Reduzierung der Heizungsleistung seinen CO2-Ausstoß deutlich vermindern kann. Schon ein Grad weniger verhindert die Freisetzung von 300 Kilogramm des Klimagases. Ersetzt man fünf normale Glühbirnen durch Energiesparlampen, so lassen sich jedes Jahr weitere 250 Kilogramm CO2 vermeiden.

Mobil ohne CO2

Aber nicht nur im Haushalt kann man dazu beitragen, dass der jährliche Ausstoß von CO2 deutlich reduziert wird. Wenn man auch unterwegs die richtigen Schritte unternimmt, dann kann man hier ebenfalls der Umwelt helfen. Ein großer und kostspieliger Schritt ist die Umrüstung des eigenen Fahrzeugs auf Erdgas. Dieser Treibstoff verbrennt deutlich effizienter als Benzin oder Diesel und ist hierdurch wesentlich weniger klimaschädlich. Der Umbau ist in der Regel bei fast jedem Fahrzeugtyp möglich und innerhalb kurzer Zeit durchzuführen. Dadurch, dass Gas wesentlich günstiger ist als herkömmliche Kraftstoffe, amortisiert sich der Umbau schnell. Aber auch wenn man nicht zu solch einer großen Investition in der Lage ist, hilft es oftmals schon, das Fahrzeug stehen zu lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Wenn in allen Haushalten diese kleinen Maßnahmen konsequent durchgeführt werden, wäre ein großer Schritt hin zum gemeinsamen Ziel geschafft.

Datum: 23.09.2011 - Uhrzeit: 16:04 Uhr - Kategorie: Allgemein - Kommentare deaktiviert