Teaser-Banner für die Hauptthemen

Klimaforschung von Einsparungen betroffen

Zwar will die USA einerseits viel Geld in die Instandsetzung und Erneuerung der maroden Infrastruktur stecken und auch die Elektromobilität mit verschiedenen Finanzmitteln und Steuererleichterungen fördern, aber die restliche Klimaforschung wird wohl von dem nun vorgestellten Sparpaket der Amerikaner betroffen sein. Insgesamt sollen rund 2,5 Billionen Dollar eingespart werden. Eine utopische Summe.

Klimaschützer sorgen sich jetzt natürlich, dass die US-Umweltbehörde EPA rund ein Fünftel ihrer Forschungsgelder verlieren könnte und damit schlicht und ergreifend handlungsunfähig würde. Primär werden die ersten Einsparungen wohl in der Rüstungsindustrie getätigt, aber früher oder später wäre wohl auch die Klimaforschung betroffen. Mit lediglich 18.000 Mitarbeitern ist die EPA im Verhältnis zu anderen Unternehmen noch vergleichsweise klein und fällt in den Augen der Verantwortlichen sicherlich nicht so schwer ins Gesicht, wie einer der großen Technologiekonzerne. Doch für die Handlungsfähigkeit des Unternehmens währen größere Einsparungen fatal. Aus diesem Grund richten sich die Umweltschützer nun mahnend an die Verantwortlichen und weisen auf die Bedeutung einer solchen Institution hin. Erschwerend kommt hinzu, dass immer noch viele US-Bürger den Klimawandel auch weiterhin nicht als Problem akzeptieren wollen. Die Bereitschaft, Gelder in die Richtung der Klimaforscher fließen zu lassen, ist somit verhältnismäßig gering. Da in den USA bald wieder Wahlen anstehen, könnte sich das negativ für die Forschungseinrichtungen auswirken.

Was wird voraussichtlich passieren?

Wenn das Spezialkomitee, das über die Einsparungen zu entscheiden hat, bis zum November zu keiner Einigung kommen sollte, würde man einfach in allen Bereichen Einsparungen vornehmen und die Last so zu gleichen Teilen auf alle Branchen verteilen. Sollte dieser Fall eintreten, würde rund ein Zehntel der Gelder für Forschung und Wissenschaft wegfallen.

Datum: 21.09.2011 - Uhrzeit: 16:20 Uhr - Kategorie: Allgemein - Kommentare deaktiviert