Geo-Engineering kann den Klimawandel noch immer nicht aufhalten
Die Ambitionen der Tüftler scheinen stetig zu wachsen und sind aus Sicht des Klimaschutzes auch durchaus lobenswert. Doch keine der neuen Technologien konnte bisher im Kampf gegen den Klimawandel tatsächlich einen bedeutsamen Fortschritt erwirken. Doch warum ist das eigentlich so?
Gute und schlechte Nachrichten
Die Nachrichten zum Thema Klima- und Umweltschutz sind nicht immer schlecht! Die technologischen Errungenschaften leisten einen signifikanten Beitrag im Kampf gegen Umweltbelastungen und auch das sich wieder schließende Ozonloch gibt Anlass zur Hoffnung. Allerdings vermochten bis dato weder die CO2-Speicher im Meer noch die alternativen Antriebssysteme unserer Fortbewegungsmittel einen Sieg über die globale Erderwärmung zu erringen. Das Gros der Wissenschaftler ist sich einig, dass eine großtechnische Neuerung die einzige Möglichkeit ist, um den Klimawandel zumindest teilweise aufzuhalten. Sollten die globalen Treibhausgasemissionen nicht zwischen 2015 und 2020 deutlich zurückgehen, wird die Vermeidung von unumkehrbaren Klimafolgen von Jahr zu Jahr unwahrscheinlicher. Die Folgen für die Menschheit und die Erde im Allgemeinen wären dann verheerend. Mit modernsten technischen Mitteln würde man diese Entwicklung gerne aufhalten oder verlangsamen. Ein weiteres Szenario sieht eine künstliche Abkühlung des Planeten vor. Das klingt erst einmal nach Science-Fiction und wörtlich genommen, ist es das auch noch! Viele Vorschläge, wie zum Beispiel der, Schwefel in der Stratosphäre wie einen riesigen Spiegel einzusetzen oder alle Straßen, Dächer und Parkplätze auf der Welt weiß zu streichen, sind mit immensen Kosten verbunden und garantieren kein besonders effektives Ergebnis. Auch synthetische CO2-Filter sind momentan im Gespräch. Es scheint allerdings, als wäre man von der rettenden Generallösung noch weit entfernt.