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UN-Klimakonferenz

Es ist in aller Munde: Das Thema des Klimaschutzes. Unabhängig von der wissenschaftlichen Debatte, ob es denn nun einen von Menschen verursachten Klimawandel gebe oder nicht, hat sich das Schlagwort längt politisiert. Klimaschutz ist besonders in der Politik von Angela Merkel als zentraler Punkt aufgegangen. Technik schützt Klima, weshalb besonders auf die Entwicklung alternativer Technologien gesetzt werden muss. Dass in diesem Zuge die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängert werden, erscheint zwar notwendig, ist aber nichtsdestotrotz noch ein Beweis dafür, dass auf dem Bereich Klimaschutz noch so einiges passieren muss. Letzendlich fängt der Klimaschutz zwar beim kleinen Bürger an, indem er den Müll trennt, Bio- und Öko-Produkte kauft und beim Verlassen des Raumes das Licht ausmacht. Trotzdem sind es immer noch die Politiker, die die maßgeblichen Entscheidungen treffen, besonders da neue Technologien vom Staat gefördert werden müssen, damit sie sich etablieren können. Technik schützt Klima ist die verbreitete Ansicht, die auch auf der UN-Klimakonferenz wiederholt besprochen wird.

Die UN-Klimakonferenz wird, wie der Name schon sagt, von den an der United Nations Organisation beteiligten Nationen abgehalten. Die Konferenz wird in der Presse auch oft als Weltklimagipfel bezeichnet. Im Jahr 2005 wurde das sogenannte Kyoto-Protokoll beschlossen, nach dem die verschiedenen Mitgliedsstaaten zu mehreren Klimaschutzzielen verpflichtet wurden. Dazu gehören natürlich die Reduzierung des Ausstosses von Treibhausgasen genauso wie die Entwickltung von Solartechnik und generell alternativen Energietechnologien. Die Anforderungen an die Staaten waren im Kyoto-Protokoll aber noch vergleichsweise gering. Seit 2005 wird zusätzlich zu der UN-Klimakonferenz noch ein Treffen im Zusammenhang mit dem Protokoll abgehalten. Auf diesem werden Fortschritte auf dem bis 2012 geltenden Plan diskutiert und Rückschläge gegebenenfalls sanktioniert.

Die Klimakonferenzen selbst haben aber ein anderes Ziel. Sie sollen bestimmen, wie die Klimaschutzziele nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls auszusehen haben. Schließlich ist es mit dem Erfüllen desselbigen im Jahr 2012, sofern überhaupt alle Ziele realisiert werden können, nicht getan. Ein neuer Plan muss gemacht werden, an den es sich zu halten gilt. Innerhalb der Konferenzen gab es immer wieder Staaten, die sich nicht an die Vorgaben halten konnten. Hierzu gehören arme Staaten wie etwa Bali, doch auch die U.S.A zeigten sich oftmals mit den Vorgaben für Emmissionswerte unzufrieden, so dass sich nicht selten Streitigkeiten ergeben. Seit dem ersten Umweltgipfel im Jahr 1992 hat sich also zwar etwas getan, doch nicht wirklich konkretes. Die Emmissionswerte sind immer noch schwammig. Es ist also wünschenswert, dass die Ziele in Zukunft enger abgesteckt werden, damit die Staaten sich an diese halten müssen. Zudem ist es wichtig, dass die UN-Klimakonferenz an die Rolle der Technik denkt, denn Technik schützt Klima.